Einführung in die Produktfotografie (Tabletop-Fotografie)

 

 

Eintägiger Workshop

In Zeiten von Ebay, Internet-Shops und Online-Speisekarten wird die Produktfotografie immer wichtiger. Nur was edel und lecker aussieht, lässt sich gut verkaufen. Mit wenig Aufwand und einfachem Gerät lassen sich Ergebnisse erzielen, die recht nah an die professioneller Stilllife-Fotografen heranreichen.

 

Arbeitschritte des Workshops:
Bevor wir die Kamera auspacken, setzen wir uns mit der Lichtcharakteristik einer Softbox auseinander. Wir benutzen dazu verschiedene Lichtformer von HENSEL. Das im Workshop verwendete Equipment können Sie auch tageweise mieten.

 

 

Eine erste Vorübung macht den Einfluss von Reflektorgröße und Diffusorfolien auf die Lichtqualität und Schattenverlauf anschaulich. Das Licht der Softbox modelliert die Zigarette plastisch rund und den Schatten weich. Der harte Spot zeichnet die feine Struktur des Tabaks besser. Wie Sie beide Eigenschaften in einem Bild vereinigen, können Sie im Patchwork-Workshop lernen. Nichtraucher brauchen sich keine Sorgen zu machen: die Zigarette wird beim Workshop nur fotografiert, nicht angezündet.

 

 

Das erste Motiv ist einfach: ein Paar Schuhe auf einem weißen Hintergrundkarton.
Wir setzen die Softbox so, dass der Schuhkörper plastisch wirkt und die Schatten gut durchgezeichnet sind. Einziger Trick: Die konkave Seite eines kleinen Kosmetikspiegels reflektiert das Oberlicht der Softbox auf die Vorderfront des Schuhes.

 

Nach dem groben Einleuchten folgt die Wahl des Kamerastandpunktes und der für das Motiv optimalen Objektivbrennweite. Dann ermitteln wir die richtige Kombination von ISO, Blende und Belichtungszeit mit Hilfe des Kamerahistogramms und der Überbelichtungswarnung. Wir überprüfen am Rechner das Ergebnis des Weißabgleichs mit Hilfe einer Graukarte.



Danach machen wir einen kleinen Exkurs in die Food-Fotografie. Ob wir wieder eine Sushi-Platte fotografieren, eine Pizza oder ein Tomatenbrot, entscheide ich erst beim morgendlichen Einkauf. Der Lichtaufbau ist der gleiche. Da falsche Farben bei Lebensmitteln schnell unappetitlich aussehen, ist hier die exakte Graubalance besonders wichtig.



Die nächste Schwierigkeitshürde bilden die spiegelnden Oberflächen einer Sonnenbrille.

Bei der Münzfotografie geht es darum, den Glanz der „polierten Platte“ durch einen Abriss der Lichtkante zu unterstreichen.

Zum Abschluss des Workshop-Tages machen wir noch einen klassischen Lichtaufbau für Glas.

Am Rechner gehen wir dann noch mal die wichtigsten Bearbeitungsschritte durch:

  • Farbmetrisch korrekte Tonwertkorrektur und Dynamiksteigerung
  • Weißabgleich mit Graukarte
  • Ausschnitt bestimmen
  • Bildgrößenberechnung für Web und Print
  • Speichern der Daten für Web und RGB-Druckausgabe


Wir fotografieren alle Motive mit einer Spiegelreflexkamera, die über WLAN mit dem Rechner verbunden ist. So können wir jeden Korrekturschritt sofort auf unserem großen Bildbearbeitungsmonitor überprüfen. Eine CD/DVD mit den fotografierten Motiven schicken wir Ihnen zu.

Der Workshop findet statt zwischen 10 und 17 Uhr im Studio von IPS. Wir treffen uns um 10 Uhr im IPS-Ladengeschäft. Unsere kleine Lerngruppe hat maximal vier Teilnehmer.

 

Buchen können Sie den Workshop unter ipshamburg.de. Dort erfahren Sie auch die aktuellen Termine.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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