Dodge and Burn de Luxe

 

Drei-Stunden-Workshop mit maximal vier Teinehmern.


Dodge und Burn sind die englischen Namen zweier Photoshop-Werkzeuge der ersten Stunde. Mit dem Nachbelichter und dem Abwedler hatte Adobe vor einem Vierteljahrhundert die ersten Fotografen aus der Dunkelkammer gelockt. Mit diesen beiden Werkzeugen war es erstmals auch digital sehr einfach möglich, Teilbereiche eines Fotos abzudunkeln oder aufzuhellen.

Nun sind diese beiden Werkzeuge so schlicht, dass man dafür keinen dreistündigen Workshop braucht. Vielmehr werde ich gleich am Anfang zeigen, warum wir die namensgebenden Werkzeuge nicht benutzen.

Was erwartet Sie stattdessen?

Die Pixelteacher-Routine:
Im ersten Schritt kopieren wir die Hintergrundebene und überkorrigieren diese Kopie mit Hilfe der Gradationskurve, der Tiefen/Lichter-Regler oder des USM-Filters. Dann stellen wir diese überkorrigierte Ebene durch eine Ebenenmaske transparent. Mit dem Pinsel und geringer Deckkrafteinstellung holen wir die zu korrigierenden Bildteile vorsichtig in die Sichtbarkeit. Wie ein Illustrator modellieren wir mehr Plastizität in das Bild.

Dann lehnen wir uns zurück und ermitteln mit Hilfe des Ebenen-Deckkraftreglers das richtige Maß zwischen Über- und Unterkorrektur. Sie wissen ja: Die gute Bildbearbeitung erkennt niemand. Nur die Überkorrektur fällt auf (Kühlschranktüren statt Zähne in Yellowpress-Portraits).

 

Mit dieser Routine können wir Kontrast und Dynamik der aufgehellten bzw. abgedunkelten Bildteile sehr differenziert steuern. So lassen sich zum Beispiel bei Beauty-Shots helle Hauttöne duftig hell und fein nuanciert bis kurz vor die Abrissgrenze jonglieren.

Die Abwedler- und Nachbelichter-Werkzeuge dagegen lassen die Gradationskurve abflachen. Grade beim partiellen Aufhellen von Schatten führt das zu deutlich undifferenzierteren Ergebnissen gegenüber einer mit Maske modulierten Tiefen/Lichter-Ebene. Auch ist das Feintunig zwischen Über- und Unterkorrektur mit Hilfe der Dodge and Burn Werkzeuge deutlich schwieriger.

 

In diesem dreistündigen Workshop mit maximal vier Teilnehmern werden Sie die Vorgehensweise Schritt für Schritt einüben. Die Routine entwickeln Sie dann später beim Nacharbeiten. Vielleicht werden Sie sich auch schnell an die Grafik-Tablets unserer Schulungsrechner gewöhnen. So sehr, dass Sie sie später nicht mehr missen möchten.
Ein wenig Erfahrung im Umgang mit Photoshop-Ebenen wäre für diesen Workshop hilfreich. Die Bildbearbeitungsfibel 1 erklärt das Notwendige auf wenigen Doppelseiten.

 

Buchen können Sie den Workshop unter ipshamburg.de. Dort erfahren Sie auch die aktuellen Termine.

 

 

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